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R. Bloch-Riemer: Mitarbeiterbeteiligungen: Nicht zu unterschätzen in der Umsetzung

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Ruth Bloch-Riemer

Dr. iur., Rechtsanwältin, dipl. Steuerexpertin
Bär & Karrer AG, Zürich
ruth.blochriemer@baerkarrer.ch

Im vorliegenden Beitrag werden die steuerlichen und abgaberechtlichen Eckwerte von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen überblicksweise und mit Blick auf deren korrekte Handhabung in der Praxis bei der Abbildung im Lohnausweis und beim Arbeitgeber dargestellt.

Während die Beteiligung von (Kader-)Mitarbeitern an Unternehmensentwicklung und -erfolg in den letzten Jahren stetig an Bedeutung zugenommen hat, sind die Stolpersteine in der praktischen Umsetzung nicht zu unterschätzen. Zunächst ist der spezifischen Situation und Zielsetzung der Unternehmung bei der Planung und dem Aufsetzen des Mitarbeiterbeteiligungsplans vor dem Hintergrund des rechtlichen und steuerlichen Umfelds Rechnung zu tragen. Insbesondere vor dem Hintergrund des neuen Kreisschreibens Nr. 37A der Eidg. Steuerverwaltung sind auch die im Zusammenhang mit der Beschaffung von Aktien durch die Unternehmung bestehenden Rahmenbedingungen zu beachten. Während der Laufzeit des Plans sind sodann die Ansprüche, Anwartschaften und Guthaben der einzelnen Planteilnehmer durchgehend und mittels geeigneter Tools sauber und kohärent nachzuvollziehen, damit die jährlichen gesetzlichen Bescheinigungspflichten (Lohnausweis) eingehalten werden können. Besondere Schwierigkeiten stellen sich während des gesamten Zyklus, sobald sich durch Immigration oder Emigration von Planteilnehmern internationale Aspekte ergeben. Vor diesem Hintergrund soll der vorliegende Beitrag die steuerlichen und abgaberechtlichen Eckwerte von Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen überblicksweise und mit Blick auf deren korrekte Handhabung in der Praxis bei der Abbildung im Lohnausweis und beim Arbeitgeber darstellen.