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G. Meier-Mazzucato, V. Strässle: Stille Reserven: Stille Reserven nach Rechnungslegungsrecht und Bilanzsteuerrecht im Vergleich

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Giorgio Meier-Mazzucato

Dr. iur., Fachmann FRW mit eidg. Fachausweis, dipl. Treuhandexperte, dipl. Steuerexperte
Bezirksrichter Zivil- und Strafgericht Aarau
ITERA Aarau, Zürich und Zug
www.itera.ch

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Verena Strässle

dipl. Treuhandexpertin, MAS Treuhand und Unternehmensberatung
RoRa Treuhand + Revisions AG, Steffisburg
www.rora-treuhand.ch

Unternehmen können stille Reserven bilden, halten und auflösen. Gesetzliche Grundlagen für stille Reserven finden sich einerseits im Rechnungslegungsrecht gemäss OR und anderseits im Bilanzsteuerrecht.1 Die beiden Autoren analysieren den Begriff der stillen Reserven nach diesen beiden Rechtsgrundlagen und ergänzen dabei die Ergebnisse mit praktischen Beispielen, namentlich mit jenem der Liquidationsgewinnbesteuerung von Personenunternehmen, indem Bund und Kantone Liquidationsgewinne zu reduzierten Steuertarifen besteuern, und jenem der indirekten Teilliquidation, wobei bei beiden Themenkreisen die stillen Reserven die zentrale Grösse bilden.

1 Für das Rechnungslegungsrecht sind es Art. 957 ff. OR und für das Bilanzsteuerrecht, wobei der Fokus vorliegend auf den direkten Steuern des Bundes und der Kantone liegt, Art. 57 ff. DBG und Art. 24 ff. StHG bzw. die entsprechenden kantonalen Steuergesetze, bspw. § 67 ff. StG AG und § 63 ff. StG ZH.